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TeamHofstaetter

6. Coach-Gedenktag
und 20 Jahre China!

Kollege Willi Reizelsdorfer hat mich darauf aufmerksam gemacht. Heuer ist es 20 Jahre her. Die wohl „superlativste“ Reise vom Coach: China 2002! Zeit, am sechsten Gedenktag (21.7.2022) für Professor Hans Hofstätter inne zu halten und uns noch einmal an die schönen Stunden zu erinnern, die wir ihm verdanken. Vergelt´s Gott, lieber Coach.

30.000! Ausverkauft!

Es hat sich schon in Wien angedeutet, dass im „Land der Mauer“ kein Stein auf dem anderen bleiben wird. „Nehmen Sie die österreichische Fahne und unsere Bundeshymne mit“, bat Professor Dr. Gerd Kaminski im Namen der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft bereits bei einem der ersten Kontaktgespräche mit Coach Hans Hofstätter.
Das Sportjournalistenteam erhält Anfang 2002 die Einladung, samt einer Wiener Gemeinderats-Abordnung in China sportlich, wirtschaftlich und kulturell für Österreich zu werben. Die Seidenstraße eingefädelt hat sozusagen der damalige Gemeinderat Otmar Brix, gleichzeitig Präsident des Schwimmverbandes.
Damit wir nicht ins Schwimmen geraten, sieht sich der Coach rechtzeitig um prominente „Aushilfen“ um. Die Anfrage um Freigabe ergeht an keinen Geringeren als den heutigen Teamchef Didi Constantini, damals Trainer der Wiener Austria. Verstärken sollten uns der 10-fache Internationale Michi Wagner und Allrounder Manfred Schmid. Der eine gesperrt, der andere häufig zu Gast auf der Ersatzbank.
Hans Hofstätter und sein Team befanden sich in einer brenzligen Situation und so kam vom Didi – dem späteren „Feuerwehrmann der Nation“ – spontan die Zusage. Der Coach war Feuer und Flamme. Doch die Glut ist rasch erloschen. Dem rapiden violetten JA folgte ein noch schnelleres NEIN. So hurtig kann´s gehen im Fußball. Wagner war als Leithammel aus der Constantini-Elf selbst als nicht einsatzberechtigter Spieler keinesfalls wegzudenken. Schmid rutschte aufgrund vieler Verletzungen plötzlich in die Stammformation.
„Des einen Glück, ist des anderen Pech“ muss wohl irgendetwas mit einer chinesischen Weisheit zu tun haben. Auf alle Fälle waren wir jetzt definitiv klüger: Eine schwache Ausbeute von wegen Verstärkungen aus der Bundesliga.
Nicht schwach auch der Flug Wien-Peking. Die 42 Personen umfassende Delegation begibt sich auf die 7450 km – 12 Stunden in der Luft. In Asien gelandet macht uns weniger das Essen mit Stäbchen zu schaffen, sondern mehr die Zeitumstellung. Zum Aufwärmen treten wir in der chinesischen Hauptstadt (15,5 Millionen Einwohner, so viel wie zum Beispiel ganz Angola) gegen das „Beijing-Chaoyang-Bezirksteam“ an. Ein matt-müdes Spielchen vor den Augen zahlreicher Polit-Prominenz endet 1:1. Einzig ein paar Schulkinder verirren sich ins Stadion. Oder besser gesagt MÜSSEN den Unterricht schwänzen, um den Langnasen aus Aodili (= Österreich) auf die Beine zu sehen.
Apropos begutachten. Zu betrachten gibt es in China natürlich genug. Gehen wir es kreuz und quer an. Vom Schlendern über den berühmten „Platz des Himmlischen Friedens“, wo leider oft auch die Gewalt regiert hat. Bis zum Besteigen des größten Bauwerks der Welt – der chinesischen Mauer, mit allen Abzweigungen 7300 km lang. Ruhige Stätten wie die Ming-Gräber oder das Mao-Mausoleum. Laute Orte wie Vogel- oder Blumenmarkt. Zu ebener Erde die Verbotene Stadt, in luftiger Höhe der Himmelstempel.
Die zwei Milliarden Einwohner Chinas stehen nie still. Schon in den frühen Morgenstunden wird in Parks oder auf öffentlichen Plätzen getanzt und geturnt. Im Fachchinesisch heißt das dann Tai-Chi oder Qigong. Die Chinesen sind ein körperbewusstes Völkchen. Badminton oder Tischtennis dürfen im Straßenbild natürlich nicht fehlen. Zum Ausgleich vertreiben sich ältere, weise Männer die Zeit mit Brett-, Karten- oder Würfelspielen. Mittags wird am Gehsteig aufgekocht. Reichlich Reis in Töpfen, literweise Tee in rostigen Blechkannen. Nachmittags geht es dann so richtig ans Geldverdienen. Friseure, Schuster, Schuhputzer, Messerschleifer oder fliegende Händler haben ihre „Geschäfte“ an allen Ecken und Enden. Ausländische Statistiken besagen, dass der „Durchschnittschinese“ im Monat rund 8000 Yuan (= 800 Euro) netto kassiert. In der Stadt wohl gemerkt. Am Land beträgt das Jahreseinkommen (!) einer Bauernfamilie nur satte 5000 Yuan (= 500 Euro). Ganztags wird – eh klar – Rad gefahren. Egal, ob in die Schule, ins Büro, zum Einkaufen, in der Freizeit. Als Transportmittel wird der fahrbare Untersatz so hoch und breit beladen, dass er gar nicht mehr sichtbar ist.
Sichtbar ist dann auch das Nachtleben in Chinas Großstädten. Alles leuchtet, alles blinkt und bewegt sich. Eine Riesenreklametafel übertrifft die andere.
Wir statten aber auch der „Provinz“ einen Besuch ab. In Xinjiang trifft die „Coach-Elf“ auf eine hochprofessionell geführte U-19-Auswahl. Betreuer, Manager, Masseur, Konditionstrainer, Assistenten – alles ist vorhanden. Auch 5000 Zuschauer! Es entwickelt sich eine offene, trefferreiche Begegnung. Bei nassen und tiefen Verhältnissen wehren wir uns mit trockenem Spiel verhältnismäßig tapfer. Routine trifft auf Schnelligkeit. Die Erfahrung hält läuferische Überlegenheit in Schach. Bis in die Schlussminute führen die Sportjournalisten sogar mit 3:2. Sekunden vor dem Ende fällt der Ausgleich. Die Köpfe hängen, der Körper ist ausgelaugt, die Beine sind schwer.
Mit finaler Kraft geht es noch einmal Richtung Mittelauflage. Anpfiff. Gegenstoß, 4:3, Abpfiff! Die letzte Aktion bringt den Sieg. Der Coach hüpft vor Freude, der gegnerische Trainer tobt vor Wut. Die „Lucheng-Auswahl“, das beste Team der Provinz Zhejiang, wie es offiziell im Programm heißt, „darf“ zum Straftraining antreten. Die jungen Burschen müssen Runden laufen. Wir, die „Alten“, gönnen uns eine Runde – Bier natürlich. So nebenbei „Gan bei“ – Prost!
Doch es bleibt weder Zeit zum Feiern noch zum Ausruhen. Schon am Tag danach wartet in Yiwu die nächste Riesenaufgabe. Die schwerste Prüfung, die das Sportjournalistenteam je zu bewältigen hatte. Yiwu ist der größte Markt für kleine Waren. Alles, wirklich alles gibt es dort zu kaufen. Von A wie Aschenbecher zum Quadrat bis Z wie Zierfische im kreisrunden Glas. Und ein Stadion haben sie dort auch. Ein schönes, neues, noch dazu …
Im Hotel wird jeder Einzelne unserer Elf bestaunt wie „elf Weltwunder“. Es ist überhaupt ein Wunder, was sich dort abspielt. Überall hängen Plakate, die ein großes Spiel ankündigen. Chinas Fußball-Generalsekretär höchstpersönlich empfängt den Coach, erfährt allerdings umgehend eine Hiobsbotschaft: „Die Partie kann leider nicht stattfinden“, teilt „Hell Hans Hofstättel“ unmissverständlich mit. Das „gelbe Gesicht“ des Funktionärs verfärbt sich in Zehntelsekunden. Er sieht leichenblass aus. „Warum nicht?“, fragt er ungläubig. „Auf dem Plakat steht China gegen Australien. Wir sind aber from Austria“, stellt der Coach mit ernster Miene fest. Schwer aufgeregt und leicht verlegen fällt dem Generalsekretär ein Stein vom Herzen. „Ich regle das sofort. Das wird gleich erledigt“, betont er. Flugs, auf einmal hängen die richtigen Plakate. Dort steht in Riesenlettern zu lesen: CHINA GEGEN AUSTRIA! Echt, wirklich, tatsächlich! Irgendwer muss uns genial „verkauft“ haben …
Apropos verkaufen. Irgendwann einmal sickert der übermächtige Gegner durch: Shanghai Shenhua wird nach Yiwu eingeflogen! Der zweifache chinesische Meister ist für umgerechnet 20.000 Euro zu diesem außergewöhnlichen Gastspiel verpflichtet worden. Mit an Bord sind ein Teamspieler aus Honduras und ein Chinese, der bereits in der Deutschen Bundesliga tätig gewesen ist. Erst vor Kurzem erzielt der Honduraner bei der 2:5-Niederlage seines Landes gegen Brasilien beide Treffer! Na servas oder wie es auf Chinesisch heißt: „ni hau“ …
Eine offizielle Pressekonferenz findet statt. Mit strenger Zeremonie. Verbandsvertreter, der Referee und seine Assistenten sind da. Es wird Tee gereicht. Die Unparteiischen erklären, dass die Begegnung den FIFA-Regeln unterliegt. Es existiert ein minutiöses Zeitprotokoll: Abfahrt vom Hotel mit dem Mannschaftsbus und Polizeieskorte. Eintreffen im Stadion. Umziehen. Aufwärmen. Einlaufen mit den Ballbuben. Abspielen der Nationalhymnen.
Nichts wird dem Zufall überlassen. Selbst das Austauschkontingent kommt zur Sprache. Erst nach heftiger Diskussion darüber erzielen beide Parteien eine Einigung. Sogar die „Wäsche“ wird abgeglichen. Wir zeigen unsere Stutzen, die Chinesen die ihren. Es folgen die Hosen und zu guter Letzt die Trikots. Nur kein farbliches Durcheinander. Schließlich überträgt das Fernsehen direkt. Der Referee weist ausdrücklich darauf hin, dass Schienbeinschützer Pflicht sind. Ein paar von uns haben nicht einmal welche mit. In aller Eile werden „Deckel“ eingekauft.
Die Vorbereitungen laufen. Von Sekunde zu Sekunde sind die Gedanken mehr beim „Spiel der Spiele“. Beim Jahrhundertereignis. Beim Einmalerlebnis. Das kommt nie wieder! Nur ja keine auf den „Deckel“ kriegen …
Wir erfahren immer mehr Details. Es ist die offizielle Stadioneröffnung im Hinblick auf die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2003. Das Fassungsvermögen in Yiwu beträgt 35.000 Zuschauer. Die Arena soll bereits ausverkauft sein. Der Eintritt kostet zwischen 50 und 70 Yuan. Die Einheimischen nehmen selbst eine sechsstündige Zugfahrt in Kauf, um einmal in ihrem Leben eine europäische Mannschaft live zu bestaunen.
Auch wir staunen immer mehr: Straßensperren links und rechts. Polizeieskorte. Blaulicht. Auf beiden Seiten des Mannschaftsbusses winken uns freundliche Menschen zu. Das Sportjournalistenteam wird ins Stadion ge- und begleitet. Vor dem Haupteingang erwarten uns schon hunderte Autogrammjäger, ja Groupies. Geduldig leisten wir eine Unterschrift nach der anderen und verteilen obendrein kleine Geschenke. Kugelschreiber, Feuerzeuge, klingende Spielzeug-Klaviertastaturen, Mozarttaler. Die ChinesInnen liegen uns Österreichern zu Füßen. Es schüttet, dennoch lacht für „Aodili“ die Sonne. Unpackbar. Trotz Regens strömen 30.000 Fans ins Oval! Fast gerammelt voll. Rein ins Trikot, raus zu den Massen. Auf der Riesen-Stadionleinwand läuft bereits ein Match. Österreich – DDR. Alle drei Tore von Toni Polster werden eingespielt. Auf den „Dancing-Star“ mit dem Ball folgen Original-Tanzpaare, die sich zu Walzerklängen wiegen. 30.000 Chinesen erheben sich von ihren Plätzen und klatschen stürmisch Beifall. Wir stehen mit den bibbernden Ballbuben in Reih und Glied. Aufgrund der Niederschläge ist es ziemlich kalt. Alfred Dohr hat die Idee, die Kinder mit unseren Trainingsjacken vor dem Nass zu schützen. Keiner traut sich. Ich mache den Anfang. Und das Schauspiel wiederholt sich: Standing Ovations von sage und schreibe 30.000 Chinesen! Das Spiel ist noch gar nicht angepfiffen, aber mit dieser Aktion ziehen wir das Publikum auf unsere Seite. Die mächtigen Worte des Bürgermeisters verhallen ungehört. Der Applaus ist kräftiger …
Kraftstrotzend walzt uns dann Shanghai Shenhua nieder. Der Honduraner sprintet die 100 Meter sicher unter elf Sekunden. Mit Ball wohlgemerkt. Drei Leute heften sich an seine Fersen. Umsonst. Der Deutsch-Chinese ist der Superstar der Gastgeber. Im Stadion so wie in der Stadt hängt alle zwei Meter sein Konterfei im x-fachen Ausmaß seiner wahren Körpergröße. Er wirbt für ein bekanntes Modelabel. Alle Aktionen laufen über ihn. Meine Erinnerung daran ist lebendig: Die „gelbe Gefahr“ rollt unermüdlich ohne Pause gegen unser Tor. Eine halbe Ewigkeit kommen wir nicht einmal aus dem eigenen Strafraum heraus. Zum Seitenwechsel sind wir tot – 0:5 im Rückstand! Aber wir verkaufen uns so teuer wie möglich. Schließlich kann das Sportjournalistenteam das erste Mal in seiner Geschichte abkassieren. Ob verdient oder nicht, das steht nicht auf dem Spiel. Der Sieger dieses Duells „Asien gegen Europa“ streift 120.000 Schilling an Prämie ein. Der „Loser“ darf sich mit 60.000 trösten. Und wir sind gute Verlierer. Am Ende heißt es „nur“ und in allen Ehren 2:6. Die zweiten 45 Minuten haben wir 2:1 gewonnen!!! Mit dem Schlusspfiff ist es aber noch lange nicht aus. Nicht Shanghai dreht die Ehrenrunden, sondern die Sportjournalisten. WIR sind die gefeierten Stars! Da eine Jubelgeste in die Menschentrauben, dort ein Kusshändchen auf die Tribüne, in den Kurven die Welle mit den Fans. Ein paar „Flieger“ am glitschigen Rasen. Jeder Spieler bekommt Blumen in die Hand gedrückt. Die Sträuße fliegen sofort Richtung Ränge. Es gibt kein Halten, tausend Rosen! Auch wir werden beschossen. Mit T-Shirts, Kappen, Fähnchen. Ein kleines Dankeschön retour. Souvenir, Souvenir …
Beim Verlassen der denkwürdigen Stätte wiederholt es sich wie eingangs. Schaulustige sonder Zahl stehen Spalier, wieder belagern uns die „Jäger der Signaturen“. Diesmal schon in Dreier-, Vierer-, Fünferreihen, ja in Schlangen. Wir bahnen uns den Weg zum Bus.
Rückkehr ins Hotel Shangcheng, gemeinsames Bankett mit Shanghai. Zufällig teilen wir uns mit dem chinesischen Ex-Deutschlandlegionär den Aufzug. Er spricht perfekt Deutsch, ist sehr freundlich und höflich und schießt mit uns gemeinsame Fotos. Die Lifttüre geht auf und vor uns stehen rund ein Dutzend aufgeregt kreischende Girlies. Das Geschrei gilt aber nicht ihm, sondern uns. Peinlich, der „Echte“ wird links liegen gelassen. Wir, die „Imitationen“, stehen im Mittelpunkt. Tja, China ist eben ein „Land der Plagiate“. Beim Essen ist es nicht anders. Immer wieder kommen Kinder an die Tische. Der eine hat einen Ball mit und will alle Unterschriften. Ich wiederhole mich: Von uns, nicht von denen …
Unser Guide erzählt, dass die Begegnung Shanghai Shenhua gegen Österreichs Sportjournalisten im Fernsehen läuft. Schon gut, übertreiben braucht er nun auch wieder nicht.
Später brechen wir gemeinsam in die Stadt auf. Die „3B“ – Ball, Bar und Bier – vertragen sich ja bekanntlich ganz gut. Schließlich muss der „Sieg“, pardon, die Niederlage ertränkt werden. Wir betreten das Lokal. Jubel brandet auf. „He, du warst doch die Nummer zehn, Superpass!“ – „Mir hat die 14 am besten gefallen!“ Lob von allen Seiten. Die Leute kennen uns! Wir müssen allen Ernstes im TV gewesen sein!
Der Coach möge mir verzeihen, um sagen wir drei Uhr früh falle ich todmüde ins Bett. Her mit der Fernbedienung, ein kleiner Blick noch ins Flimmerkastl. Wir spielen gerade! Das Match! Sie übertragen unsere Partie! 40 Millionen Chinesen sitzen vor der Mattscheibe. Umwerfend! 220.000 Euro betragen die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Werbeeinnahmen und Sponsoren. 30.000! Ausverkauft!

Wolfgang ILKERL



Das chinesische Tagebuch
aus der Sicht eines Spielers:

Pekingente samt Gänsehaut

Gleich vorweg, das Reich der Mitte war alles andere als chinesischer Eintopf. Stäbchen beiseite, wir hatten nicht nur undefinierbare Suppen auszulöffeln, sondern auch köstliche Pekingente zu verkosten. Und auch das mongolische Barbecue ist beileibe nicht für die Katz´ gewesen. Auf den Hund gekommen sind wir lediglich, als uns Geschichten von knuspriger Schlange oder ähnlichem Getier aufgetischt wurden. Prost, Mahlzeit – alles halb so schlimm.
Schlecht wurde es so manchem aus anderen Gründen. Zum Beispiel bei einem heftigen turbulenten Inlandsflug oder einer deftigen stundenlangen Bahnfahrt quer durchs Landesinnere.
Land und Leute, China heute: Vorbei sind die Zeiten (hundert)tausender Radfahrer. Ein Auto muss her, sonst bist du selbst in China nur irgendwer. „Reisschüsseln“ made in Japan an allen Straßenecken. Wie Reiskörner tauchen die fahrbaren Untersätze überall auf. Und auch die Jugend gibt Vollgas: Raus aus der Mao-Uniform, rein in die Jeans.
Abgesehen vom gelegentlichen Bier- und Schnapskonsum – natürlich nur zur Desinfektion gereizter Magenschleimhäute – erlebten wir noch ein anderes „blaues Wunder“: Mit Polizeieskorte ging es in Yiwu vom Hotel ins Stadion. Straßensperren links und rechts und ab durch die Mitte mit dem Bus. Wie die Echten!
Echt warm ums Herz wurde es einem auch auf dem Spielfeld. Einlaufen nach FIFA-Art mit Ballbuben an der Hand. Dazu das Oval, garniert mit rund 30.000 Chinesen, die alle die Langnasen aus „Aodili“ – sprich Österreich sehen wollten. Das Beste kam aber erst: Nach westlicher (Fußball-)Tradition die Bundeshymne, gespielt im Fernen Osten! Warm, kalt: Zuerst Pekingente, dann Gänsehaut. Ein Hoch der Mauer, wir sind nicht tief gefallen, trotz 2:6-Niederlage und riesigem Gegner. Nicht nur einem Sandsturm in Peking haben wir getrotzt, sondern auch dem Ansturm von Chinas mehrfachem Meister Shanghai Shenhua.
Einfach tierisch: Der Coach war nach einer Niederlage ausnahmsweise nicht fuchsteufelswild, sondern lammfromm. Diesmal vergoss er sogar Krokodiltränen. Und das alles im chinesischen Jahr des Pferdes – wie gesagt, wegen einer Reise mit Pekingente samt Gänsehaut. Einfach zum Wiehern …

uo hen chi huan,
Wolfgang ILKERL



Und das hat der Coach niedergeschrieben:

Der Mann mit dem Geldkoffer

Die Granden des ÖFB fliegen in aller Herren Länder zu den Spielen und empfangen dort entsprechend ihre Huldigung. In aller Herren Länder? Mitnichten. In China waren sie noch nie. Wir schon!
Anlässlich der feierlichen Stadioneröffnung in Yiwu treffen Shanghai Shenhua (übrigens kickte da später der Ex-Rapidler Carsten Jancker und kommt von dort Austria Wiens China-Legionär Sun Xiang) und die Sportjournalisten aufeinander.
Der Bürgermeister lädt am Vormittag noch zum Bankett ein. Auch der amtierende Sportstadtrat ist dabei. Wir sind vertreten durch Oldboy und Galionsfigur Peter Elstner, Kapitän Walter Zajicek, meine Frau Edith und natürlich dem Coach. Tolle Erinnerungsgeschenke aus unserer Stadt werden übergeben, die Gastgeber warten mit Socken auf, die keinem von uns passen …
Die Spannung auf das nicht alltägliche Spiel steigt, die Sorgen auch. Seit 20 Stunden regnet es pausenlos. Wird überhaupt angepfiffen? Der Verbandspräsident gibt prompt Entwarnung: „Für eine Absage muss den Spielern das Wasser schon bis zum Hals stehen!“
Hunderte Zuschauer begehren bereits vor der Partie in unserem Hotel Autogramme. Sie nehmen bis zu sechs Stunden Anreise mit der Bahn in Kauf, um uns zu sehen. Natürlich bekommen sie jeden Wunsch erfüllt. Welch schönes Gefühl, unser Land hier vertreten zu dürfen.
Unser chinesischer Begleiter Alfred – ja er heißt tatsächlich so – sagt in perfektem Deutsch: „Ich habe in den Zeitungen gelesen, dass du auch für den zweiten Platz Geld kassierst.“ Das erste Mal in ihrer Geschichte treten die Sportjournalisten nicht nur für einen guten Zweck auf, sondern dürfen selbst die Hand aufhalten. Kein Wunder, haben doch 40 Millionen Chinesen dieses Spiel im TV gesehen!
Am nächsten Tag steht der Generalsekretär – „bewaffnet“ mit einem Koffer – tatsächlich vor mir und leert den Inhalt aus: Jede Menge chinesischer Yuan, ich rechne noch in Schilling – 60.000!
Jetzt müssen wir die Scheinchen nur mehr in Euro umwandeln. Die letzte Chance dafür bietet sich am Flughafen in Peking. Und da spielen Gott sei Dank die treuen Fans brav mit. Fürs Geldwechseln erhielten alle eine Quittung. Her damit, nur so konnte wieder „rückgetauscht“ werden. Und auch die Veranstalter rieben sich die Hände: Die Einnahmen betragen drei Millionen Schilling! Abgesehen vom willkommenen, unerwarteten „Nebenverdienst“ steht fest: Wir haben für unser Land Geschichte geschrieben. Das kommt nie wieder. Egal, ob es nun in der Heimat wahrgenommen wird oder nicht. Uns kann es keiner mehr wegnehmen …
Ich saß und stand 90 Minuten als Coach bei strömendem Regen am Spielfeldrand und ließ mich auch von den Sicherheitskräften nicht zurückdrängen. Aus einem guten Grund: Ich war stolz auf meine Buam! HANS HOFSTÄTTER

PS: Ja, so war er. Wir haben das
alles und dich nicht vergessen.
Chiachia! Danke, lieber Coach …

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Er, der Coach!

21. Juli 2021.
Der fünfte Gedenktag.
Wir erinnern uns ...

... an seine/unsere Reisen:
Nicht weniger als 110 Länder dieser Erde hat der Coach mit seinem Team besucht. Ein "Mehr" füt uns. Von A bis Z. Abenteuer, unvergessen. Zeiten, wunderschön - aber leider nicht wiederkehrend.

... an seine Werke:
"Rund wie die Kugel" und "Rund um die Kugel". Rundum gelungen. "Aufgeschriebene Ausflüge" in Buchform. Seite für Seite Erlebnisse. Satz für Satz Ereignisse. Wort für Wort Erträumtes. Und sein Traum von der Euro 2008 in seiner Heimatstadt Wien: "50 Jahre EM-Geschichten - Nostalgie & Realität". Zeitgemäß bis heute. Ein (Buch)Band für die Ewigkeit.

... an seine Wirkungsstätten:
Wohnort Simmering. Zweitquartier Badesee. Arbeitsplatz Wiener Stadthalle. Lieblingsstätte: Ernst-Happel-Stadion samt den Trainingsplätzen, wo wir dank seines Engagements und seines Enthusiasmus Woche für Woche Fuáball spielen durften.

... an sein Schaffen:
Pressechef von rund 250 (!) Großveranstaltungen. Darunter Weltmeisterschaften aller Art: Eishockey, Eiskunstlaufen, Fechten, Radsport, Rudern. Olympische Spiele in Albertville, Barcelona, Calgary, Lillehammer und Seoul. Ein buntes Sportlerleben mit zwei Farben in seiner Brust: Pressechef bei Herzensklub Rapid (20 Jahre) UND bei der Wiener Austria (10 Jahre). Chefredakteur beim "Sportfunk" und "Wiener Sport am Montag". Immer heraus mit der Sprache ...

... an seine Titel:
"Der Coach" war ihm stets mehr wert als der "Herr Professor" Hans Hofstätter. Der eine "angeboren", der andere "anverdient". Beide Titel haben ihn ausgezeichnet. Dazu Träger vom "Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien".

... an seine Leitsätze:
"Das Leben ist keine Einbahnstraße!" Gerade in Zeiten wie diesen ein Ausweg. "Aufgegeben wird nur ein Brief!" Diese These drückt seinem Dasein stets den Stempel auf. Das Markenzeichen vom Coach schlechthin im positiven Sinn.

... an seine Familie:
Gattin Edith. Tochter Edith. Die Enkelkinder Katharina und Kristina. Ebenfalls für immer ein fixer Bestandteil des Sportjournalisten-Teams.

Wir blicken zu Dir auf.
DANKE, COACH!
Im Namen aller,
W. I.

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Allerliebster Coach!

An deinem Ehrentag (14.3.1940) denken wir
natürlich noch mehr an Dich als sonst.
Wir haben Dich nicht vergessen.
Und wir werden Dich niemals vergessen.

So wie Du es immer für uns getan hast,
singen wir jetzt für Dich –
dein Geburtstagsständchen.

In Erinnerung an gemeinsam Erlebtes.
Magische Momente miteinander.
Viel mehr als nur 90 Minuten,
die Dir die Welt bedeutet haben …

„Maximale“ Grüße an Dich und deine
Teamchefkollegen Otto Baric & Ernst Happel.

;-) Feiert himmlisch! Auf Teufel komm raus.
Lasst euer Engelsein doch mal beiseite ;-)

Und noch eine Bitte: Allerliebster Coach,
behalte uns mit deinen wachsamen
Blicken im Auge, gerade an Tagen wie diesen!

Ein unendliches Dankeschön
… von deinem Team,
… deinen Getreuen
… und deinen Fans.

Im Namen aller,
W.I.

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4. Gedenktag
21. Juli 2020

Allerliebster Coach,
…erinnerst Du dich noch?

Das Reise-ABC. 110 Länder auf allen Kontinenten.

Von A wie Australien
Ein Hoch auf Down Under! Trotz Formel-1-Weltmeister Niki Lauda im Cockpit ging es auch nicht schneller: Bangkok – Sydney – Bangkok: 22 Stunden in der Luft. Die Flugangst, für viele ein Hund. Dafür gab es zu ebener Erde die tierische Entschädigung: Koalas und Kängurus zum Streicheln …

Bis B wie Bulgarien
Die einzige Reise, wo Du nicht an unserer Seite warst. Die Hiobsbotschaft kurz vor dem Abflug: „Göttergattin Edith erkrankt.“ Zum Leidwesen aller: Dem Goldstrand fehlte daher doppelt der Glanz.

Und C wie China
Dein Coach-Höhepunkt. Unser aller Highlight. Vor 30.000 Zuschauern in Yiwu.
Gegen den mehrfachen chinesischen Meister aus Shanghai. 40 Millionen Chinesen (!!!) haben das Match sogar im Fernsehen gesehen. Pekingente samt Gänsehaut. Unbezahlbare Werbung für „Aodili“ (= Österreich). Bei strömenden Regen hast Du sogar noch Geld für die Klubkasse ins Trockene gebracht und 60.000 Schilling als Antrittsprämie „flüssig“ gemacht.

D wie Dubai
Das Land ohne Karte mit einem konkreten Plan: Wiedersehen zweier Teamchefs. Der Coach trifft auf Pepi Hickersberger mit seinem Klub Al Wasl.

E wie Ecuador
Mit Dir gab es stets Höhenflüge. So auch in Quito. Beim Landeanflug kommt plötzlich ein anderes Flugzeug in die Quere. Unser Pilot wird zum Durchstarten gezwungen. Gleich zu Reisebeginn ein zusätzlicher Gratis-Rundflug …

F wie Färöer
Der 12. September 1990 ist ein denkwürdiges Datum in der rotweißroten Fußballhistorie. 0:1 gegen die Inselkicker. Drei Jahre später schreibt das Sportjournalisten-Team ebenfalls Geschichte. In Torshavn kommt es zur Revanche, die ebenfalls mit einer Niederlage endet – nach sensationeller Pausenführung immerhin 2:5. Zwei Treffer mehr als Polster und Co.

G wie Galapagos
Flora, Fauna, Faszination. Um die Natur vom UNESCO-Weltkulturerbe nicht zu gefährden, ist die Einreise für Touristen begrenzt. Du hast wie immer Tür und Tor geöffnet.

H wie Holland
Treffer am Fließband gab es gegen die Oranjes in den 80er-Jahren. Die Edamer spielten nur Käse und wurden mit 7:1 abserviert. Als Menü für die Sieger kam Fisch auf den Tisch. Dem Torhunger folgte Seezunge.

I wie Island
Wir sind „Ohrenzeugen“ beim letzten Teamspiel von Herbert Prohaska. Das WM-Qualifikationsmatch in Reykjavik endet 0:0. Der englische Referee fragt knapp vor Schlusspfiff nach Schneckerls Trikot als Andenken. Denkwürdige Antwort: „Okay! Aber nur, wennst glei abpfeifst …“

J wie Jordanien
Es heißt zwar Wadi Rum, dennoch ist es ausgetrocknet. Ein Flussbett, das größte des Landes. Dort wurde der Filmhit „Lawrence von Arabien“ gedreht. Jahre später spielte dort auch „Hans von Simmering“ eine Rolle …

K wie Kambodscha
Fremde Länder, andere Strafen! Der Buschauffeur blätterte für das (Zu)Schnellfahren auf der holprigen Autostraße glatt ein Jahresgehalt hin. Die nächste Panne: Beim Gepäckabladen vom Schiff mussten die Spieler selbst Hand anlegen. Kein Personal, lauter Koffer …

L wie Liechtenstein
Verdutzt in Vaduz! Herr Professor Hans Hofstätter wird im Vorfeld des Journalisten-Länderspiels in einigen Medien des Landes zitiert. Leider falsch! Doppelt verwunderlich – der Coach gab gar kein Interview …

M wie Moldawien
Die geplante Europameisterschaft der Sportjournalisten fand leider nicht statt. Das Programm war dennoch reichlich: Drei Partien in fünf Tagen plus einmal Vormittagstraining. Der Coach wie immer gnadenlos spielsüchtig …

N wie Neuseeland
Kis(s)met! Familie Kiss kam die Landung bei den „Maoris“ teuer. Die Einfuhr von Obst und Gemüse: Streng untersagt! Kostenpunkt für einen „vergessenen“ Apfel im Rucksack: 125 Euro.

O wie Österreich
Mit dem Coach rollte der Fußball durch jedes Bundesland. Hans fand immer (s)einen Platz. Jedes Stadion wurde bespielt. Jeder Acker wurde „befleckt“ oder jeder Fleck wurde beackert. Die „Rasenkunst“ fand auf Kunstrasen in der Vorarlberger Allee bei Gastgeber und Gönner Ferdinand Pachler eine immergrüne Heimstätte.

P wie Polen
Ein weiterer Rekord, den Du ermöglicht hast: Das österreichische Sportjournalisten-Team spielte auf dem tiefsten Platz der Welt: Im Salzbergwerk „Wieliczka“ in Krakau. 135 Meter unter dem Meeresspiegel.

Q wie Querfeldein
Gut zwei Millionen Flugkilometer hat dein Team in den „Beinen“. Eine Menge Meilen. Jeder „Schritt“ von Dir hat Spuren hinterlassen. Unzählige Orte auf der ganzen Welt, die wir vorher gar nicht kannten, dürfen wir dank deinem Vorangehen in unvergessener Erinnerung behalten.

R wie Russland
Das gab es auf keinem Schiff: Rund um die Uhr alles im Fluss von St. Petersburg nach Moskau, wo die „Wodka-Boys“ das gleichnamige Getränk mehr fließen ließen als Wasser.

S wie Schottland
Wo wir unter Dudelsack-Klängen versucht haben aufzugeigen, uns aber von den Schottenröcken kräftig der Marsch geblasen wurde …

T wie Tunesien
Nach dem „Balltreten“ kam es vor den Augen des österreichischen Botschafters noch zu einem Handgemenge mit einheimischen Fans,

U wie USA
Ebenfalls noch nie dagewesen: Österreichs Rekord-Nationalspieler Andreas Herzog gastierte mit uns in Los Angeles beim Klub der schottischen Reibeisen-Stimme Rod Stewart.

V wie Vatikan
Wo wir uns mit der Garde des Papstes – im wahrsten Sinn des Wortes Himmelstürmer und Riesenlackeln – das eine oder andere gar nicht so christliche Duell geliefert haben …

W wie Wien
Das Wiener Stadion. Das Prater-Oval. Die Ernst-Happel-Arena. Deine zweite Heimat. Sowohl als Pressechef als auch als Coach. Und das Rathaus als deine „Winterresidenz“ mit „heißen“ Gala-Nächten im Jänner, in denen die Musical-Stars den Ton angaben.

X, Y …ungelöst
Es bleibt ein Rätsel wie Du uns jeden noch so fernen Kontinent dermaßen nahegebracht hast. Keine Himmelsrichtung war Dir fremd. Ob Südsee oder Nordkap. Ob Westküste oder Osteuropa. Jeder noch so entlegene Winkel, jedes Ziel, selbst wenn nicht gerade um die Ecke – mit Dir eine runde Sache …

Z wie Zypern
Glücklich in Happy Valley! Auf dem englischen Militärstützpunkt feierte H. H. einen Riesenerfolg – 8:3 gegen die Garde von Königin Elizabeth. God save the Coach! Danke von A bis Z, für alle Momente.

Im Gedenken, von Herzen, W. I.
PS: Das Leben ist zwar kurz, aber manche Tage scheinen ewig lang.

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Allerliebster Coach!
Dein 80. Ehrentag

Es läuft nicht alles rund auf Erden.
Du feierst Deinen „Runden“ im Himmel.
Gerade in schweren Zeiten wie
diesen fehlst Du uns noch mehr.
Jede Sekunde, jeden Augenblick:

Mit deiner Leichtigkeit.
Mit deinem Auftreten.
Mit deiner Ausstrahlung.
Mit deinem Dasein.
Mit deiner Persönlichkeit.
Mit deiner Kraft.
Mit deinem Lachen.
Mit deinem Optimismus.
Mit deinem Willen.
Mit deinen Worten:
„Aufgegeben wird nur ein Brief!“
„Die Welt ist keine Einbahnstraße!“
„Gemeinsam schaffen wir es!“

Wir haben Dich nicht vergessen.
Wir tragen Dich stets im Herzen.
Wir erinnern uns gerne an Dich:

Als Vorbild.
Als Denker.
Als Lenker.
Als Helfer.
Als Gönner.
Als Mentor.
Als Mensch.
Als Freund.
Als Wegbegleiter.
Als Coach.

Ich möchte Dir daher
immer eines widmen:

ZEIT
Sie steht still, vergeht, läuft, rennt, rast davon.
Sekundenschnell. Im Minutentakt. Stundenlang.
Eine Ewigkeit. Die Uhr tickt langsam dahin.
Unentwegt, unaufhörlich, unbarmherzig.

Die ZEIT ist reif, gekommen, vorbei.
Sie ist um. Umso schöner zu zweit.
Die ZEITEN sind grauenhaft, ungewiss, schlecht.

Gute ZEITEN, voller Hoffnung, bessere ZEITEN.
Hoch-ZEIT, SuperZEIT, BestZEIT. SeinerZEIT.
Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft.
ZEIT zu gehen, aufzustehen.

A weng, a bisserl ZEIT schenken.
Keine ZEIT! Hastig!
Keine ZEIT zu verlieren.
Eilig, im Eiltempo ...
Sperrstunde!
ZEITlos ...
Endlich ...
5 vor 12 ...
ZEIT, zu verstehen ...
Nimm Dir ZEIT für Dich!!!

Wir nehmen uns Zeit
an Dich zu denken …

Bitte schau
auf uns runter.
Danke.
Von Herzen hinauf,

WOLFGANG ILKERL